Jugend- und Juniorenverbandsrunde 2026 in Suhl
Von Freitag, den 1. Mai bis Sonntag, den 3. Mai startete der Vorkampf der diesjährigen Jugendverbandsrunde (JVR) in Suhl. Bei der Jugendverbandsrunde stellen die einzelnen Landesverbände Mannschaften bestehend aus Schülern, Jugend und Junioren in verschiedenen Disziplinen. Alle erzielten Ergebnisse fließen dann in eine Mannschaftswertung ein. Die Einzelergebnisse der Schützen wiederum werden getrennt nach der Klasse gewertet. Der Pfälzischen Sportschützenbund (PSSB) startete mit einer größeren Mannschaft in Suhl, wobei die Bogenschützen ebenfalls dabei waren. Allerdings konnte der PSSB nicht in allen Klassen und Disziplinen Starter stellen. Das ist natürlich sehr bedauerlich, da diese Punkte in der Endabrechnung fehlen. Neben dem Ausrichter Thüringen waren die Landesverbände PSSB, Oberpfalz, Berlin-Brandenburg sowie das Saarland eingeladen.
Als Betreuer für den Gewehrbereich waren Kirsten Weidner und Rüdiger Wirtz dabei. Den Pistolenbereich deckte Dirk Wagner ab. Im Bogenbereich waren Michael Jeschur, Gila Meinelt, Dirk Weber und Michael Zahm im Einsatz.
Die Anreise nach Suhl erfolgte per Bus am Freitag, den 1. Mai. Die Anreise erfolgte frühzeitig, so dass am Freitag noch die Möglichkeit zum Training bestand, die auch ausgiebig genutzt wurde. Geschossen wurde im Schießsportzentrum Suhl. Die Startzeiten der einzelnen Schützen waren über den ganzen Tag verteilt, sodass die Möglichkeit für die Schützen bestand, bei anderen Disziplinen zuzuschauen. Die Bogenschützen waren auf der großen Wiese hinter der KK-Anlage angesiedelt. Parallel zur JVR fand ein Ländervergleichskampf im Bogenbereich statt. Es war sehr beeindruckend mehr als 50 Bogensportler nebeneinander schießen zu sehen. Die Wettkampftage waren vollgepackt von morgens bis abends und die Trainer und Betreuer hatten alle Hände voll zu tun. Die gesamte Mannschaft übernachtete im Achat Hotel Suhl. Wie sich beim morgendlichen Frühstücksbuffet herausstellte, war dies eine hervorragende Wahl, denn kein Frühstückswunsch blieb unerfüllt. Auch das gemeinschaftliche Abendessen am Freitag wurde im Restaurant des Hotels eingenommen.
Am Samstagabend waren die Bogenschützen zum Grillen auf der Anlage geblieben und der Rest speiste im Hotelrestaurant. Es gab leider ein ‚dickes‘ Manko in Suhl. In den drei Tagen in Suhl gab es auf der Anlage des Schießsportzentrum keinerlei Angebot an Speisen und Getränke. Hätten wir ihm Vorfeld nicht so ‚gut‘ eingekauft wäre das richtig fatal geworden. So hatten wir ausreichend Getränke und Snacks dabei. Nicht gut war der Informationsfluss seitens des Veranstalters, der darüber keinerlei Aussage im Vorfeld getätigt hatte. Es gab Verbände vor Ort, die nicht so gut ausgestattet waren wie wir. Was die Organisation der Wettkämpfe und die Standanlage angeht, muss man den Kollegen aus Thüringen ein ordentliches Lob aussprechen. Wettkampfmässig war die Luftgewehr-Anlage gut präpariert. Dort gab es keine Probleme. Bei Luftgewehr 3-Stellung müssen die Stände umgebaut werden.
In Suhl wird vom Boden aus geschossen und die Kugelfänge müssen daher verschoben werden. Das ist kein Problem und hat gut funktioniert. Anders war dies bei KK. Die KK-Anlage hat leider nicht einwandfrei funktioniert. Bei etlichen Startern haben die Anlagen immer wieder mal eine Null angezeigt. Die betroffenen Sportler mussten die Stände wechseln (mitunter 3x), das Resultat war dasselbe, es wurde immer wieder eine Null angezeigt. Eine Überprüfung der Anlage hat ergeben, dass die Anlage schlicht und einfach den Schuss nicht registriert hatte und Null anzeigte. Es war ein Schuss vorhanden, aber er wurde einfach nicht angezeigt. Das war natürlich absolut unbefriedigend für die Sportler und hat auch für Unsicherheit gesorgt. Es wurde daher beschlossen, den KK-Wettkampf nicht zu werten und das KK-Ergebnis auf den heimischen Ständen zu schießen und das Ergebnis entsprechend zu melden.
Bei Pistole und Bogen lief die Anlage problemlos. Da nicht alle Sportler bei Pistole regelsicher waren, ist nicht das Problem der Anlage. Von den sportlichen Leistungen her wurden sehr gute Ergebnisse erzielt und der PSSB war mehrfach auf dem Siegerpodest vertreten. Das lässt zu hoffen, dass wir auch im Endkampf in Suhl dabei sein werden. Die Freude darüber war in der gesamten Truppe spürbar. Ein Umstand, der für gute Laune an allen Tagen sorgte. Es sei hier noch erwähnt, dass es in den drei Tagen keinerlei Probleme mit irgendeinem Sportler gab auch nicht untereinander. Meist waren alle vor der vereinbarten Bettruhe auf ihren Zimmern und es gab nichts zu beanstanden. Der Vorkampf der JVR war ein guter Einstieg für den Pfälzischen Sportschützenbund. Das machte Hoffnung für die Zukunft und so kann es gerne weitergehen. Der Endkampf wird vom 24. bis 26. Juli ebenfalls in Suhl erfolgen. Leider liegt der Termin des Endkampfes Mitten in den Sommerferien in Rheinland-Pfalz.
Im nächsten Jahr wäre es schön, wenn sich vielleicht noch Jugendliche für die Teilnahme an der JVR finden, damit die Lücken bei den einzelnen Disziplinen noch gefüllt werden und sich damit eine größere Chance auf den Endkampf ergibt. Die Ergebnisse der JVR werden in Kürze gesamt vom DSB veröffentlicht werden.
Bericht und Bilder: R. Wirtz
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