Kolumne

Tägliche Themenberichte aus dem Landesverband

Neues aus der TK Schmiede des DSB

06. September 2017

Betrifft:Verwendung von Hilfsmitteln bei Wettbewerben nach Teil 9 der Sportordnung – erweitert – 06/2017a Bezugnehmend auf die elektronische Abstimmung weise ich hiermit darauf hin, dass ab dem Sportjahr 2018 bei den Wettbewerben nach Teil 9 – Auflagewettbewerbe – die Hilfsmitteleinträge der Behindertenklassen AB1/AB2 keine Gültigkeit mehr haben. Das bedeutet, dass die Sportler, die nach AB1/AB2 klassifiziert worden sind wie Nichtbehinderte zu behandeln sind. In Fällen, in denen der AB1/AB2 SportlerIn einen Nachweis* der Notwendigkeit eines Hockers erbringt, kann der Hocker bei den Auflagewettbewerben weiterverwendet werden. In diesen Fällen reicht der SportlerIn seinen grünen Hilfsmittelausweis mit den Kopien der Nachweise über den LV beim DSB zur Erweiterung ein. Bei Neuklassifizierungen ist eine Kopie dieser Gutachten dem Klassifizierer vorzulegen. * Nachweise sind: Eintrag von G/aG im Versorgungsamtsausweis Bescheinigung eines Orthopäden Bescheinigung eines Neurologen Mit freundlichen Grüßen Zoltan Olajos Landespressereferent

Änderungen des Waffengesetzes sind in Kraft – DSB News 06.07.2017

10. Juli 2017

Am Donnerstag, den 18. Mai hat der Deutsche Bundestag um 22.31 Uhr das 2. Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes in zweiter und dritter Lesung mit den Stimmen der Koalition beschlossen. Ab dem 06.07.2017 sind diese Änderungen gültig, nachdem sie heute im Bundesgesetzblatt auf Seite 2133 veröffentlicht wurden. Der ursprüngliche Gesetzentwurf hat durch den federführenden Innenausschuss in seiner Beschlussempfehlung (Drucksache 18/12397) noch einige Änderungen erfahren. Insgesamt, so stellte der Innenausschuss fest, habe sich das Waffengesetz bewährt, so dass lediglich Anpassungsbedarf zur Vollzugspraxis bestehe und regelungstechnische Mängel beseitigt werden mussten. Insbesondere seien aufgrund des Koalitionsvertrages die Vorgaben zur Aufbewahrung neu zu fassen und zudem eine neue Amnestieregelung zu erlassen. Für den Erwerb neuer Sicherheitsbehältnisse beziffert der Gesetzgeber den Aufwand für den Bürger auf jährlich 4,5 Millionen €! Auf folgende neue Regelungen werden sich unsere Sportschützen einstellen müssen: Aufbewahrung Die Regelungen der Aufbewahrung in § 36 WaffG und § 13 AWaffV werden „umgekrempelt“. Die in § 36 WaffG enthaltenen konkreten Regelungen zu den Waffenschränken werden aufgehoben und aufgrund einer Verordnungsermächtigung in den § 13 AWaffV verschoben, der künftig im Detail regelt, wie Waffen und Munition aufzubewahren sind. Hierbei greift der Entwurf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts auf und bestimmt nunmehr ausdrücklich, dass Waffen ungeladen aufzubewahren sind. Im Einzelnen: in einem verschlossenen Behältnis: erlaubnisfreie Waffen oder Munition in einem Stahlblechbehältnis mit Schwenkriegelschloss: erlaubnispflichtige Munition in einem Schrank der Norm DIN/EN 1143-1 mit dem Widerstandsgrad 0 unter 200 kg Gewicht: Langwaffen unbegrenzt und Kurzwaffen bis zu 5 und Munition Schrank wie oben über 200 kg: Langwaffen unbegrenzt und Kurzwaffen bis zu 10 und Munition in einem Schrank mit dem Widerstandsgrad I: Lang- und Kurzwaffen unbegrenzt und Munition Damit sind die bisherigen A- und B-Schränke künftig nicht mehr zur Aufbewahrung zugelassen. Bedauerlicherweise ist man den Argumenten aller Verbände nicht gefolgt, die Aufbewahrung in den Schränken der Klassen […]

Was wir über Wurfscheibenschiessen schon immer wissen wollten

22. Juni 2017

Trap Trap oder Trapschießen ist seit 1900 eine olympische Disziplin. Dabei wird in Serien von jeweils 25 Wurfscheiben mit 24-g-Schrotpatronen auf weiße, gelbe, orange oder schwarze Wurfscheiben geschossen. Die Stände, von denen geschossen wird, liegen nebeneinander im Abstand von 3 Metern und befinden sich auf einer Linie, die parallel in einem Abstand von 15 Metern hinter der oberen Kante eines Bunkers verläuft, in dem 15 Wurfmaschinen in Gruppen von je drei montiert sind. Die Linie, die durch die Achse dieser mittleren Trapmaschine und durch die Mitte des dahinterliegenden Schützenstandes verläuft, bildet mit der Bunkerkante einen rechten Winkel (90°). Von jeder der fünf Maschinengruppen werden zwei nach links und zwei nach rechts sowie eine gerade oder fast gerade Wurfscheibe abgeworfen. Die Einstellung der 15 Wurfmaschinen erfolgt anhand von insgesamt neun Wurfschemata, wobei pro Wettkampf über 125 Wurfscheiben entweder zwei oder drei davon zur Maschineneinstellung vorher ausgelost werden. Wenn auf großen Trapschießständen fünf Bunker zur Verfügung stehen, dann können selbstverständlich auch fünf von den neun Schemata ausgelost werden, nach denen die Maschinen dann für den Wettkampf eingestellt werden. Während der dem Wettkampf vorangehenden Trainingstage (offiziell max. 2) werden die dabei verwendeten Schemata vor der Auswahl der Wettkampfschemata herausgenommen. Der zum Schießen an die Reihe kommende Schütze löst durch Abruf elektroakustisch das Abwerfen einer Scheibe aus. Danach wartet er, bis der rechts von ihm stehende Schütze „seine Scheibe“ abgerufen und beschossen hat, um sich dann selbst auf diesen nächsten Stand zu begeben. Nachdem jeder Schütze 25 Wurfscheiben beschossen hat (jeweils 5 pro Stand 1 bis 5), ist diese Serie beendet. Die Wurfscheiben erreichen beim Abwurf eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h. Die Teilnehmer absolvieren ihren Wettkampf in sogenannten Rotten, bestehend aus je 6 Schützen. Mannschaften in Teamwettbewerben bestehen aus je drei Schützen. Beim „sportlichen Trap“ werden die Scheiben vom Schützen mündlich abgerufen; […]

offener Brief an die Herausgeber der FAZ

21. Juni 2017

In einem offenen Brief an die Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der vom DSB-Präsidenten Heinz-Helmut Fischer und DSB-Vizepräsidenten Jürgen Kohlheim unterzeichnet ist, tritt das Präsidium des Deutschen Schützenbundes den Darstellungen des Autors Roman Grafe aus dem Artikel „Aus Sport wird eben doch Mord“, der am 29. Dezember 2015 im Feuilleton der FAZ erschienen ist, entschieden entgegen. Hier entlang geht es zum vollständigen Artikel

Kennt ihr Sommerbiathlon?

14. Juni 2017

Viele kennen den Biathlon Sport aus dem Fernsehen, mit Langlauf Ski wird eine gewisse Laufstrecke bewältigt und dazwischen auf Klappanlagen im liegend und stehend Anschlag geschossen. Wenige wissen, dass Sommerbiathlon eine Disziplin vom Deutschen Schützenbund ist und man diese tolle Sportart ohne großen Aufwand ausüben kann. Für mal in den Sport hinein zu schnuppern benötigt man nur ein paar Laufklamotten, Schuhe und ein Luftgewehr. Die meisten Schützenvereine haben solche Sportgeräte, die man für den Anfang durchaus benutzen kann. Hier geht es weiter

Wie finde ich Informationen zu den laufenden Landesmeisterschaften

07. Juni 2017

Immer wieder kommen Anfragen unserer Schützen, wo sie Informationen zu den laufenden Landesmeisterschaften finden. Wir geben geduldig Rat. Es gibt aber auch eine weitere Möglichkeit und so wird es gemacht! Die PSSB Hauptseite aufrufen. Am rechten Rand die Meisterschaften anvisieren und auf das darunter liegende Feld mit Landesmeisterschaften klicken. Danach steht dem Betrachter alles Mögliche zum Thema Landesmeisterschaften zur Auswahl offen. Landesmeisterschaften 2017 bietet ein Füllhorn mit Information, wie Termine und die dazugehörenden Durchgangslisten, gegeben falls Ergebnisse, weiter Helfer-, Limit- und Klasseneinteilungslisten und zwar für die Bogen-, Vorderlader-, SoBi- und Kugeldisziplinen. Mit freundlichen Grüßen Zoltan Olajos Landespressereferent des PSSB

Kürzlich gelesen auf der DSB Seite: Bundestag beschließt neues Waffengesetz

07. Juni 2017

Waffen müssen künftig in Schränken der Sicherheitsstufe Null aufbewahrt werden. Der Deutsche Schützenbund begrüßt die Nachbesserungen beim Bestandsschutz. Der Bundestag hat gestern Abend Änderungen des Waffengesetzes auf der Grundlage der Beschlußempfehlung des Innenausschusses (siehe Anlage) beschlossen. Die für Waffenbesitzer wichtigste Änderung betrifft die Vorschriften zur Waffenaufbewahrung. Diese wurden verschärft: Nach der Neuregelung müssen erlaubnispflichtige Schusswaffen in einem Waffenschrank der Stufe 0 oder 1 nach EN 1143-1 aufbewahrt werden. Der Deutsche Schützenbund hatte gemeinsam mit den zusammengeschlossenen Verbänden zum Gesetzentwurf ausführlich Stellung genommen und die Anpassung an aktuelle Normen zwar begrüßt, aber eine deutliche Verschärfung abgelehnt. Illegale Waffen kommen meist aus illegalen Einfuhren und nicht aus Wohnungseinbrüchen. Zudem ist die geforderte Datengrundlage für eine Verschärfung nicht ausreichend. Hundertprozentige Sicherheit sei ein Illusion und die bisherigen Standards ausreichend. Zudem hätte es mit den Sicherheitsstufen S1 und S2 nach EN 14450 eine günstigere Alternative gegeben. Dem ist die Bundesregierung und nun auch der Bundestag leider nicht gefolgt. Wir begrüßen allerdings den umfassenden Bestandsschutz für Waffenschränke zugunsten der Besitzer.  In seiner Stellungnahme hat der Deutsche Schützenbund  weitreichende Nachbesserungen beim vorgeschlagenen Bestandsschutz gefordert, die auch  in zentralen Punkten erfüllt wurden. Gegenüber dem ursprünglichen Gesetzentwurf hat der Bundestag den Bestandsschutz für die bisherigen Besitzer von aktuell genutzten Waffenschränken ausgeweitet. Diese Schränke dürfen nicht nur unbefristet weitergenutzt werden, sondern die Regelung gilt nach den Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren auch für Mitbewohner, die ihre Waffen gemeinsam aufbewahren. Anders als im Entwurf ursprünglich vorgesehen, handelt es sich bei der fahrlässigen Falschaufbewahrung von Munition nach wie vor um eine Ordnungswidrigkeit. Nach dem Regierungsentwurf sollte es sich dabei künftig um eine Straftat handeln. Auch dies hatte der Deutsche Schützenbund in der verbändegemeinsamen Stellungnahme als unverhältnismäßig kritisiert. Die Änderung des Waffengesetzes befasst sich inhaltlich auch mit dem Anliegen des Bundesrates, eine Abfrage bei den Verfassungsschutzbehörden zur Pflicht bei der Überprüfung der waffenrechtlichen […]

Erläuterungen zum Thema „aufgelegt schießen“

02. Juni 2017

Dieser Auszug aus der DSB Sportordnung wird nicht nur in den KK Auflagedisziplinen angewandt, sondern auch in den PSSB Liste B Disziplinen 1.99, 1.98, 1.94, 1.74, 1.73 (1.72B) und 1.72 (1.72A) „9.6 Auflage“ Die Auflagen müssen aus Rundmaterial mit maximal 50 mm Durchmesser oder aus Halbrundmaterial mit 25 mm im Radius und einer Länge von mindestens 100 mm ausgestattet sein. Die Auflagen dürfen mit glattem nicht haftendem Material / Flüssigkeit verkleidet / behandelt sein. Die Verwendung eigener Auflagen ist nur dann gestattet, wenn der Veranstalter keine zur Verfügung stellt. „9.7.6 Anschlag allgemein“ 1. Kein Körperteil darf die Auflage berühren. 2. Das Gewehr darf nur aufgelegt, aber nicht seitlich an der Auflage angelehnt werden. 3. Die Zuhilfenahme sonstiger Stützen bzw. das Anlehnen von Körper oder Körperteilen ist nicht gestattet. 4. Zwischen Hand und Auflage muss ein deutlich sichtbarer Abstand sein. 5. Die Hand des Schützen darf die Auflage in Richtung Gewehrmündung nicht umgreifen. 6. Die nicht abziehende Hand muss das Gewehr, von oben, auf dem Fernrohr, auf dem Lauf, von unten oder seitlich vor der Abzugseinrichtung in Richtung Laufmündung halten. 7. Das Gewehr darf nur mit beiden Händen, der Schulter, der Wange und dem neben der rechten Schulter liegenden Teil der Brust gehalten werden. 8. Das Gewehr darf außerhalb des Bereiches der rechten Schulter und des rechten Brustteils nicht zusätzlich durch die Jacke oder die Brust abgestützt werden. – Alle Regeln die für Rechtsschützen ausgelegt sind gelten sinngemäß auch für die Linksschützen –

Erläuterung zum Thema: Visierung bei Ordonnanzgewehr

01. Juni 2017

Disziplin: = neu ab 2015: DSB-Regel „1.58 O“ Ordonnanzgewehr mit „offener Visierung“ Erläuterung zum Thema: Visierung Visierung: originalgetreue offene Kimme/Korn Visierung entsprechend dem jeweiligen Waffenmodell. — Abweichend hiervon sind – wie seit Jahren bereits – für die „Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B auch die „Schwedischen Feinvisiere“ zugelassen. (Das „Visier-Zielbild“ wird hierdurch nicht verändert.) (s. Anlage 1) — Beim Modell Mauser K98k ist alternativ zur üblichen — V-Kimme/Dachkorn-Visierung auch eine UKimme/Balkenkorn-Visierung zugelassen. (Es gibt eine K98k-Variante „Kar. 1937“, die mit dieser Visierung für Portugal gebaut wurde.) Disziplin = neu ab 2015: DSB-Regel „1.58 G“ Ordonnanzgewehr mit „geschlossener Visierung“ Erläuterung zum Thema: Visierung Visierung: originalgetreue Lochkimme (fest oder verstellbar) / Korn – Visierung entsprechend dem jeweiligen Waffenmodell. Zusätzliche Einsätze oder Veränderungen sind nicht erlaubt. (s. Anlagen 2a – 2f) — Abweichend hiervon sind – wie seit Jahren bereits – für die „Schweden-Mauser-Modelle m/96, m/38, m/41 und m/41B aber die Diopter (Modelle Pramm und Söderin) zugelassen, wie sie in der schwedischen Heimwehr verwendet wurden. Korn: Das Original-Korn muss auf der Waffe verbleiben und ist weiterhin Teil der Visiereinrichtung. Korntunnel, welche das Originalkorn umschließen, sind erlaubt. Nicht zugelassen sind Zielfernrohre, sonstige optische Visiere sowie Matchdiopter und Diopter mit… -Lochscheiben mit unterschiedlich großen Durchblicköffnungen, *) -der Möglichkeit, die Größe der Durchblicköffnung mittels Irisblende oder sonstigen technischen Möglichkeiten zu verändern, — Optische Einsätze sowie jede Art von Filtern sind in keinem Teil der Visiereinrichtung erlaubt. *) Ausnahme hiervon sind die Modelle „FR 7“ und „FR 8“ der spanischen paramilitärischen Guardia Civil, welche Spanien in den 1950er- und 1960- Jahren aus alten Mauser-Repetierern baute. Diese Modelle sind i. d. R. mit „Lochscheibendioptern“ ausgestattet. FR 7 und FR 8 sind DSB-zugelassen, wenn die standardmäßige „Mündungsvorrichtung“ entfernt wird. Datei zum Ausdrucken
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